Es muss nicht immer Google Analytics sein

Da in Joomla, anderen CMS-Systemen und Blogs alles über die Index.php läuft stößt man mit den Server-Logs und Webanalyser sehr schnell an die Grenzen. Was nun, woher bekomme ich die ganzen spanenden Informationen über meine Besucher?

Lange Zeit war die Antwort Google Analytics, doch mit dem Thema Datenschutz ist da so eine Sache. Immerhin werden die Daten in den USA gespeichert, viele zahlen den Preis gerne. Aber gerade Firmen bewegen sich auf dünnen Eis. Was nun, werden viele Fragen… tja…

Piwik – Das OpenSource Analyse Tool was auf dem eigenen Server läuft

Piwik ist im Prinzip nicht anderes als eine OpenSource Umsetzung von dem was auch Google Analytics macht. Per JavaScript werden verschiedene Dinge dem Browser entlockt, zum Beispiel:

  • Auflösung
  • Browser Version
  • Betriebssystem
  • PlugIns (Cookies, Flash, Java, Silverlight, PDF, Windows Media, Realplayer,..)
  • Wo kahmen die Besucher her
  • Suchworte in der Suchmaschine

Da Bilder aber mehr sagen als Worte, hier mal ein paar Screenshots:

Screenshot von Piwik

Screenshot von Piwik

Diese Informationen sind für die Webseitenbetreiber schon sehr Interessant (Muss ich wirklich den IE6 Ballast mitschleppen? Wer sieht nix mehr wenn ich eine Flashnavi nutze?) So die kleinen Interessanten Fragen (Von der Suchmaschinen Optimierung mal ganz abgesehen). Natürlich können mit einer Piwik Installation auch mehrere Webseiten überwacht werden. (Das erklärt den Benutzern von noScript auch warum die Domain Mittelalter-Lieder.de hier ein JavaScript ausführen möchte ;))

Doch wie genau geht das? Es wird einfach in das HTML-File des Templates der Piwik Code Schnipsel eingefügt, und fertig. Und schon bekommt ihr diese Interesanten Daten, und nicht mehr Google.

Man kann Piwik übrigens auch für Webseiten ohne Probleme nutzen, die nicht Joomla nutzen.

2 Antworten auf „Es muss nicht immer Google Analytics sein“

  1. Wonderful blog! Do you have any hints for aspiring writers? I’m hoping to start my own website soon but I’m a little lost on everything. Would you propose starting with a free platform like WordPress or go for a paid option? There are so many options out there that I’m totally overwhelmed .. Any ideas? Thanks a lot!

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