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Google+ für Anfänger – Teil 2

Teil 2 von Google+ für Anfänger. Zum Teil 1 von „Google+ für Anfänger“ gelangen Sie hier.

Was sind Kreise bei Google+?

Kreise werden bei Google+ dazu verwendet, Personen zu Kategorisieren. Eine Person kann dabei in mehreren Kreisen sein. Auf den Kreisen basiert auch das Berechtigungskonzept. Das heißt, ich kann meine Kontaktdaten für den Kreis „Freunde“ freigeben und nur Mitglieder die ich dem Kreis „Freunde“ zugeordnet habe, können die Kontaktdaten sehen. Auch kann ich bei einem Beitrag mitteilen wer den Beitrag sehen darf, „Öffentlich“, einzelne Kreise oder auch eine oder mehrere Personen. Dadurch ist es sehr einfach möglich, gezielt zu Kommunizieren. Allerdings sollten immer Kreise genutzt werden, da die direkte Namentliche Erwähnung eine Benachrichtigung bei der anderen Person auslöst. Dies wird gerade bei Allgemeinen Beiträgen als störend war genommen und sorgt schnell dafür das man auf der Blockliste landet oder als Spammer gemeldet wird. Etwas anderes ist es natürlich bei einer Nachfrage für einen gemeinsamen Kinobesuch.

Natürlich sorgen Kreise auch dafür, dass ich überhaupt erst erfahre was die anderen Postet. In meiner Timeline tauchen nur Beiträge auf, von Personen und Seiten in meinen Kreisen oder von Communities (Gruppen / Foren) in denen ich Mitglied bin. Neuerdings erscheinen auch schon mal vereinzelte Beiträge die jemand aus meinen Kreisen mit „+1“ bewertet hat.


Wenn ich mich für Neuigkeiten bestimmter Kreise interessiere kann ich diese auch gezielt anzeigen lassen.


Für jeden einzelnen Kreis, kann auch eingestellt werden, wie viele der Nachrichten es auf die Übersichtsseite schaffen.

Dazu kann in der Kreisansicht oben Links auf das Zahnrad geklickt werden, dann erscheint der folgende Konfigurationsdialog.


Wie integriere ich die Google+ Autoren / Verlegerinformationen?

Ein Thema was für Webseitenbetreiber sehr interessant ist, ist die Integration von Google+ Informationen in eine Webseite. Google ermöglicht es auf einer Seite auch Informationen über Autor und Verleger zu hinterlegen. Im Falle eines Autors kann ein Google+ Profil hinterlegt werden, für den Verleger sollte es eine Google+ Seite sein.

Der Vorteil von dieser Integration ist neben der Präsenteren Darstellung in den Suchergebnissen, das Google einen besseren Überblick über die Aktivitäten einer Person bekommt. So profitiere ich als Autor von der Reputation eines Blogs wo ich Gastbeiträge publizieren. Und genauso profitiert der Blog auch von meinem Autorenrang (Im Englischen Author-Rank, einer Google internen Metrik).


Einer der Haupteffekte ist aber, das andere bei den Suchergebnissen schon sehen können wer den Artikel geschrieben hat, und in den Kreisen von wie vielen anderen der Autor ist. Ich persönlich wähle eher Ergebnisse mit einem Gesicht als anonyme andere. Ich persönlich, genau wie Google auch, achte auch auf die Zahl der Kreise von den Autoren.

Das Ganze ist ein zweistufiges Verfahren: Auf der Seite muss ein spezieller Meta-Tag oder Link gesetzt sein. Im dem entsprechenden Google+ Profil / Google+ Seite muss die Domäne unter Blogs und Webseiten gelistet sein. So soll vermieden werden, das Webseitenbetreiber sich mit fremden Federn schmücken. Allerdings muss man als Webseitenbetreiber auch aufpassen, das in den Links von Kommentaren die Lorbeeren für sich beansprucht.


In der Webseite müssen folgende Meta-Tags gesetzt werden:

Autor: <link rel=“author“ href=“[Link zum Google+ Profil]“ />

Verleger: <link rel=“publisher“ href=“[Link zur Google+ Seite]“ />

Alternative kann für den Autor aber auch ein Link genutzt werden.

<a href=“[Link zum Google+ Profil]?rel=author“>Google</a>

Die Texte zwischen den [ ] sind samt der Klammern entsprechend zu ersetzten.

Die richtige Einbindung kann mit Hilfe der Webmastertools getestet werden.

Wie erreiche ich, das mir Personen folgen?

Das ist die Königsdisziplin. Das wichtigste ist guter Content, das kann auch mal das eine oder andere gute Foto sein. Der nächste Punkt ist Interaktion, wer viele Inhalte teilt oder auch sinnvolle Kommentare hinterlässt sammelt auch Personen die ihm folgen. Darüber hinaus bieten Communities, die es zu fast allen Themen gibt, eine gute Möglichkeit gleichgesinnte zu finden.

Gerne auch praktiziert ist das massenhafte hinzufügen von Personen in die eignen Kreise, in der Hoffnung auch hinzugefügt zu werden. Ich persönlich lehne das strickt ab, und folge nur Leuten die etwas kommunizieren, das mich interessiert. Wenn man den Weg gehen möchte, empfiehlt es sich zu mindestens einen extra Kreis anzulegen, der nicht in der Timeline aufgeführt wird.

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Von Fabian Niesen

Fabian Niesen ist seit Jahren beruflich als IT-Consultant unterwegs. Hier schreibt er Nebenberuflich. Unter anderem ist er Zertifiziert als MCSA Windows Server 2008 / 2012, MCSA Office 365, MCSA Windows 10, MCSE Messaging, MCT und Novell Certified Linux Administrator. Seit 2016 ist er auch MCT Regional Lead für Deutschland. Seine Hobby’s sind Social Media, Bloggen, Mittelaltermärkte, Historische Lieder und der Hausbau.