Warum bloggt man überhaupt?

Mir wird öfters mal von Kollegen oder Freunden die Frage gestellt: „Sag mal, du bloggst doch, warum?“ Oder auch gerne gesehen, quasi ein Klassiker: „Bringt das was?“

Meine Lieblingsantwort auf die erste Frage ist: „Weil ich es kann!“, meistens folgt dann aber eine Liste meiner Persönlichen Gründe. Ich bin sicher beim Lesen fällt dem geneigten Leser auch der Grund auf, für diesen Artikel. Meine Persönliche Top Liste im Überblick:

  1. Ein wenig Hang zur Selbstdarstellung
  2. Zeigen der eigenen Kompetenz
  3. Spaß am Netzwerken
  4. Feedback zu eigenen Ideen / Ansichten
  5. Keine Lust Dinge oft zu erklären
  6. Ich kann schreiben was ich möchte (Im eigenen Blog)

Jetzt ist die kurze Top Liste nicht allzu selbsterklärend, also möchte ich die einzelnen Punkte genauer erläutern.

Ein wenig Hang zur Selbstdarstellung

Mit einem Blog stellt man immer die eigene Person in den Mittelpunkt. Das muss man mögen, oder zu mindestens nicht hassen. Ähnlich ist es bei Social Media, auch hier steht die Person im Fokus.

Zeigen der eigenen Kompetenz

Nicht nur Suchmaschinen mögen Blogs, auch Personaler auf der Suche nach den richtigen Mitarbeitern. Aber auch der Arbeitgeber oder Kunden sehen was Sie für Mehrwerte an mir haben. So kann es auch Synergien geben, wenn das Thema passt. Bevor ich bei meinem Arbeitgeber einen technischen Corporate Blog angeregt habe, waren alle Technischen Artikel hier auf meinem privaten Blog. Darüber wurden auch Kunden für meinen Arbeitgeber gewonnen, ohne das es einen Vertriebsmitarbeiter brauchte.

Spaß am Netzwerken

So ein Blog, vor allem wenn man Ihn in Soziale Netzwerke einbindet, vergrößert auch das eigene Netzwerk. Ein Stück weit wirkt er wie eine Kontaktbörse für Personen mit denselben Interessen. Dies fördert natürlich auch die Interaktion mit anderen Experten aus den Bereichen.

Feedback zu eigenen Ideen / Ansichten

Wenn ein Blog Möglichkeiten zu Kommentaren enthält, kann man auch Feedback erhalten. Gelegentlich entstehen auch Konstruktive Diskussionen in Kommentaren die mir als Autor auch weiter helfen. Zum Beispiel durch Fehler auf die man Hingewiesen wird oder Weiterführende Informationen. Auch wird schon mal der eine oder andere Alternative Lösungsweg aufgezeigt.

Keine Lust Dinge oft zu erklären

Die ersten Artikel sie ich publiziert habe (Gebloggt würde ich das noch nicht nennen) waren Mitschriften und Notizen aus einer Schulung. Da ich regelmäßig danach gefragt wurde, hab ich sie online gestellt. Und so begann es…

Der erste Artikel über Xing ist entstanden weil ich Bekannten nicht dauernd erklären wollte wie das Werkzeug Xing funktioniert. Es war einfacher zu sagen, „ich schick dir einen Link.“ oder „Geh auf meine Homepage.“.

Ich kann schreiben was ich möchte

Da dies mein Blog ist, kann ich schreiben was ich möchte, was mich bewegt oder was ich immer schon mal loswerden wollte. Ich kann wie schon mal passiert einfach den Schwerpunkt meines Blogs ändern, zum Beispiel von Linux nach Microsoft oder von Microsoft nach Social Media. Niemand macht mir Vorschriften.

Das kann ich natürlich nur bei meinem eigenen Blog. Blogs wo ich Gastbeiträge schreibe, da habe ich vorgaben über das was und wie.

Ich denke mir, wer bis hierhin gelesen hat, hat auch herausgefunden was der treibende Grund für diesen Artikel war. 😉